Reisebericht von Oldenburg nach Laboe von Amelie

Reisebericht von  Amelie Zimmermann (11 Jahre) auf ihrer Bootsfahrt mit der Ilse von Oldenburg nach Laboe und zurück im Sommer 2012

Hier geht’s zum Reisebericht von Silke und Rainer

Meine schönsten Urlaubsmomente

Das schönste, wenn wir mit Ilse losfahren ist das Essen an Bord. Die Schnitzel-Brötchen, die Mama am Anfang immer macht, sind am besten. Wenn wir in Bad Bederkesa anlegen, gehe ich immer erst schwimmen.

ameliesreisebericht_html_m5475c5b0Im Kanal mit den Enten um die Wette, wenn die Enten mit mir schwimmen und nicht nach Essen suchen. Dann fahren wir weiter, auf geht’s nach Otterndorf.
Otterndorf ist zwar schön, aber kein guter Ort zum Schwimmen, denn wenn es richtig warm ist, ist das Wasser weg, also fahren Mama, Papa, der Hund und ich in den Ort. Während Papa Elbe Karten im Buchladen guckt und mir gleich ein Buch mitbringt leiere ich Mama ein Eis aus der Tasche. Als Papa zurück kommt fahren wir alle zum Supermarkt um Flaschen wegzubringen.
Ich gehe auf dem Boot spielen, um mir die Zeit zu vertreiben, da kommt Papa in die Kajüte um zu sagen, dass wir schwimmen gehen können., so sieht er mich und meine Spielsachen, die so viele sind, dass er sie gar nicht zählen kann.

ameliesreisebericht_html_728bde3cDa fragt Papa, wo die denn her kommen. Ich sage, dass ich sie alle von zu Hause mitgenommen habe und füge im Stillen zu „mit aufs Boot geschmuggelt“. Jetzt räume ich alles wieder ein und Papa und ich gehen schwimmen.
Am nächsten Tag fahren wir weiter und kommen irgendwann nach Dückerswisch. Das ist ein Mini-Platz für Boote, wo man ab neun oder zehn Uhr ankern muss, leider gab es keinen Steg, aber der Hund muss raus, also pusten wir meine Luftmatratze auf, die, ich muss es leider merken, ein Loch hat. Ich und der Hund steigen ins Wasser und paddeln an den Strand, wo auch ein kleines Wäldchen ist, der Hund macht Pipi und ich spiele noch ein bisschen am Strand. Dann ruft Mama, es gibt Suppe zum Abendbrot. Am nächsten Morgen um sieben Uhr muss der Hund wieder raus. Mama und Papa haben kein Bock ins kalte Wasser zu steigen, so bleibt das alles an mir hängen. Ich bekomme ein T-Shirt von Mama, und Papa sagt ich mich auf die Luftmatratze legen.

ameliesreisebericht_html_m7320ca1bLuna und ich schwimmen an Land und der Hund macht Pipi. Auf dem Rückweg zum Boot aber springt der Hund auf die Luftmatratze und ich muss durch das eiskalte Wasser schwimmen und den Hund auch noch vor mir her schieben. Wieder an Bord gebe ich Mama das T-Shirt, die es gleich zu trocknen aufhängt. Eine Stunde später fahren wir weiter. In Laboe angekommen kann ich gar nicht schwimmen, denn es regnet. Auf dem Rückweg nach Hause kommen wir auch noch in ein Gewitter auf der Elbe. Mama sagt ich aus der Kajüte kommen und die Schwimmweste mitbringen. Draußen ziehe ich mir meine Schwimmweste an und stecke meinen Teddy vorne rein und ziehe danach dem Hund die Weste an.

ameliesreisebericht_html_m68a5dcc5Überall waren Wellen. Mama hat gesagt ich soll hinten raus gucken und beobachten. Hinter uns war ein anderes Boot, was uns auf „Schritt und Tritt“ folgte, bis es irgendwann bei einer roten Tonne abgebogen ist. Ganz weit hinten war ein Frachter. Sonst war auf der Elbe keiner mehr zu sehen. Aber keiner ist gekentert, und Mama, Papa und ich sind heile in Otterndorf angekommen.

ameliesreisebericht_html_m709f3896Von Otterndorf fahren wir wieder nach Hause in den OWV.
Ilse wird leergeräumt und zu Hause laufe ich erst mal in mein Zimmer, um mit allen Spielsachen zu spielen.

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